iOS

Adé Mac OS und hallo iOS

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Noch vor einem Jahr hatte ich einen iMac, ein MacBook, ein iPhone, ein iPad und einen dienstlichen Windows Laptop (Lenovo Thinkpad). Es hat mich damals schon gestört das ich so viel Hardware besitze, also habe ich mich von dem iMac (27) und dem MacBook (12) getrennt und mir ein vernünftiges MacBook Pro (15) zugelegt. Um meinen Geburtstag im letzte Jahr muss es gewesen sein, also im letzten November, dass mir auffiel wie selten ich mein MacBook aus dem Schrank hole. Der Gedanke das ich da einen Ferrari im Schrank habe und diesen nie ausfahre nagte so sehr an mir das ich beschloss die Situation mit der Hardware zu überdenken.

Mein Vater sagt immer: „was braucht der Mensch?“ – und genau diese Frage habe ich mir gestellt. Ich verdiene mein Geld nicht mit dem erstellen von Blogeinträgen sondern mit dem Lösen von Problemen unter Windows. Auch sonst bin ich unter OSX nicht wirklich ein Produktiver Nutzer sondern viel mehr ein Laie der YouTube guckt und ein wenig in Tweetbot scrollt. Ein starkes Gerät mit OSX kommt demnach privat und beruflich nicht in Frage. Mein erster Gedanke fiel dann auf das Surace Pro 4. Nachdem ich mich mit den Preisen und Modellen des Surface beschäftigt habe wurde mir allerdings schnell klar das ich für YouTube und Twitter keine 1000 Euro ausgeben möchte, schließlich habe ich ja noch mein iPad. Einen neuen Windows Rechner wollte ich mir aber auch nicht zulegen weil die Kisten unhandlich oder teuer sind und schließlich habe ich ja noch mein Thinkpad. Sherlock Holmes lehrt uns:

Wenn man alle logischen Lösungen eines Problems eliminiert, ist die unlogische obwohl unmöglich unweigerlich richtig.

In meinem Fall heißt das wenn OSX und Windows weg fallen dann bleibt nur mein verstaubtes iPad übrig. Kurz das iPad mit den wichtigsten Anwendungen (Office, Tweetbot & Outbank) ausgestattet und rasch das MacBook verkauft. Vorher schnell meine Daten (Bilder und iTunes) auf eine externe SSD geschmissen. Für den Ertrag des MacBooks ein Smart Keyboard für das iPad bestellt und den Rest zur Bank gebracht.

Nach nur wenigen Tagen mit dem iPad kann ich bereits sagen das ich meine Entscheidung nicht bereue. Anscheinend haben sich meine Prioritäten geändert und nun ist dort kein Platz mehr für Mac OS. Manchmal ist weniger eben doch mehr.

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