Die Fenix LD41 LED Taschenlampe im Test

Gepostet am Aktualisiert am

Neues Thema, ich bin durch einen Freund auf das Thema Taschenlampen gekommen. Deshalb habe ich mich ein wenig damit auseinandergesetzt. Wer im Internet nach Taschenlampen sucht, findet riesige Foren und Treats vor. Tatsächlich ist das Themengebiet weitläufiger als ich gedacht hätte. Die Fenix LD41 gilt in dieser Welt als recht zuverlässig und hat eine ziemlich große Fangemeinde. Meinen sehr positiven Eindruck zu der LED Lampe habe ich in diesem Beitrag niedergeschrieben.

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Unterschiedliche Funktionen

Zunächst muss man sich mit der Frage auseinandersetzen, was genau ich von der Taschenlampe erwarte. Es gibt da unterschiedliche Ansprüche an Lampen. Einige Lampen sind besonders hell (haben eine große Anzahl an Lumen), einige sind besonders robust, Wasserdicht, können manuell gezoomt werden oder sind auf eine besondere Art und Weise zu befestigen (beispielsweise Helmlampen). Meine Prioritäten standen sehr schnell fest. Ich wollte eine hochwertig verarbeitete Lampe (über 500 Lumen hell), die zusätzlich robust und Wasserdicht ist. Einen manuellen Fokus benötige ich nicht, aber dazu später mehr.

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Fenix

Kommen wir vorerst zu der Marke Fenix. Wie überall gibt es unterschiedliche Fans von unterschiedlichen Marken.IMG_2592 Besonders sind mir die Marken Led Lenser, MacLite und Fenix aufgefallen. Alle Hersteller bauen sehr hochwertige Lampen, Led Lenser bietet Lampen Made in Germany, während Fenix in Asien produziert. Led Lenser verbaut den manuellen Fokus während Fenix auf zwei feste Lichtkegel setzt und MacLite ist sowas wie der Platzhirsch. Meiner Erfahrung nach tendiert die Forenszene mehr in Richtung Fenix.

Leuchtkraft

Die Lampe hat eine Maximale Reichweite von 270 Metern bei maximal 680 Lumen Leuchtkraft. Es gibt vier unterschiedliche Modi mit verschiedenen Helligkeitsstufen sowie einem Strobe und einem SOS- Modus. Anders als bei anderen Lampen sitzt vorne eine entspiegelte Glasscheibe, während andere Hersteller hier noch auf Plastik setzen.

10 Lumen 150 Std.          85 Lumen 21 Std.

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240 Lumen 5:45 Std.     680 Lumen 1:10 Std.

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Fokus

Bereits weiter oben habe ich den Fokus angesprochen. Bei einigen Lampen kann das Licht manuell fokussiert werden. Bedeutet ähnlich wie dem Zoom einer Kamera wird das Licht herein und heraus gezoomt. Wenn ich jedoch heraus zoome wird der Lichtkegel in meiner unmittelbaren Umgebung wesentlich kleiner. Bei einem heran gezoomten Lichtkegel kann ich dagegen weit entfernte Objekte nicht erkennen. Bei der Fenix haben wir keinen manuellen Fokus. Es gibt zwei Lichtkegel, von denen der innere sehr hell und fern sowie der äußere etwas dunkler aber groß ist. Weiterhin sorgt ein Sensor für die optimale Verteilung des austretenden Lichtes.

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Bedienung

IMG_2588An der Rückseite der Lampe befinden sich zwei Knöpfe. Der größere ist zum Ein/- Ausschalten der Lampe, während der kleinere zum wechseln der unterschiedlichen Modi ist. Wenn man länger auf den kleineren Knopf drückt, kommt man erst in den Strobe- und später in der SOS- Modus.

 

Bildschirmfoto 2015-03-21 um 16.09.17

Verarbeitung & Design

Die Verarbeitung der Fenix LD41 sehe ich im Vergleich zu einigen Modellen von Maglite und Led Lenser als ebenbürtig bis hochwertiger. Keine Schönheitsfehler oder sonstige optischen Unstimmigkeiten. Das Logo und der Warnhinweis vorne am Reflektor wurden eingelasert und tragen zu dem hochwertigen Eindruck bei. Zusätzlich ist die Lampe Wasserdicht und aus 1m höhe auch stoß- und fallsicher. Ein Makel ist für das wackeln der Batterien. Ich merke beim bewegen der Lampe eine leichte Vibration, da die Batterien nicht 100% fest sitzen. Der untere Bereich der Lampe ist eckig und schützt die Lampe damit vor dem wegrollen.

Energieversorgung

Andere Hersteller setzen bereits auf fest verbaute Akkus oder die kleineren AAA Batterien. Die LD41 wird mit vier AA Batterien betrieben. Diese können bei Bedarf direkt ausgetauscht werden, was gerade hier extrem wichtig ist. Die Lampe arbeitet mit einem Prozessor der gleichmäßig Strom aus den Batterien zieht. Die Lampe verliert dadurch nicht an Leuchtkraft, sondern schaltet bei schwindender Energie in den jeweils dunkleren der vier Modi. Wenn der dunkelste der Modi erreicht ist und die Lampe sich abschaltet, müssen neue Batterien her. Ich würde diese Lampe nicht mit Akkus betreiben, da diese solche Prozessoren gar nicht mögen und eine entsprechend kurze Lebensdauer haben.

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Verfügbarkeiten & Preise

In klassischen Elektronikmärkten finden sich keine Lampen von Fenix. Mit Glück findet Ihr aber eine kleine Produktauswahl an Led Lenser Lampen vor. Wer sich für Fenix entscheidet muss sich im Internet umschauen.

Fazit

Da es sich um meine Erste Taschenlampe handelt ist es schwierig ein fachliches Fazit zu ziehen. Leuchtweite und Helligkeit der Fenix LD41 übersteigen normale Taschenlampen natürlich um längen. Im hellsten Modus können ganze Räume ausgeleuchtet werden. Der Fokus sorgt dabei stets für maximale Ausleuchtung. Ich habe die Lampe zum Geocaching oder begehen von Lost Places genutzt. Die Bedienung mit zwei Knöpfen erweist sich als nützlich und bequem. Lediglich das klappern der Batterien stört mich. Für unter 100,00 € gibt es für mich keine geeignetere Taschenlampe als die Fenix LD41. Die Qualität hat natürlich ihren Preis.

Angaben des Herstellers

Zu guter Letzt füge ich noch die Spezifikationen von der Webseite des Herstellers mit an.

Technische Details

  • Cree XM-L2 (U2) LED
  • Leuchtstufen:
    • Turbo: max. 680 Lumen 1 Stunde 15 Minuten*
    • High: 240 Lumen 5 Stunden 45 Minuten
    • Mid.: 85 Lumen 21 Stunden
    • Low: 10 Lumen 150 Stunden
    • Strobe : 680 Lumen
    • SOS: 85 Lumen

Bildschirmfoto 2015-03-21 um 16.10.25

  • Leuchtweite: 270 Meter
  • Intensität: 18250cd
  • Stoßfest: 1 Meter
  • Wasserdicht: 2 Meter für 30 Minuten gemäß IPX-8
  • digital geregelt für weitgehend konstante Helligkeit
  • 50.000 Stunden Lebensdauer
  • Gewicht: 198 Gramm ohne Batterien
  • Länge: 175 mm / 40 mm Durchmesser
  • hard-anodisierte Oberfläche
  • speziell beschichtete Linse

Bildschirmfoto 2015-03-21 um 16.09.34

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4 Kommentare zu „Die Fenix LD41 LED Taschenlampe im Test

    Jens sagte:
    9. Mai 2015 um 21:45

    Hallo Rene,

    schöner Test auch wenn es ja nochmehr als die 3 genannten Marken gibt :).

    Ich selbst suche auch eine Lampe zwischen 500 und 1000 Lumen mit der Möglichkeit AA’s zu nutzen,Fenix ist mir schon seit längerem ein Begriff (LD22, E15) und ich war bisher sehr zufrieden was die Preis/Leistung betrifft.

    Die LD41 ist für mich sehr interessant , obwohl ich hier noch schwanke zwischen Fenix LD41(Model 2015) und der Nitcore EA41.

    Leider kann ich deinen Rat nicht nachvollziehen lieber Batterien zu nutzen statt Akkus. moderne Ni-Mh Akkus wie z.B. Eneloop sind ja gerade für Einsatzgebiete mit hoher Energiedichte und gleichmäßiger Entladung entwickelt worden.Ein Einsatz dieser Akku-Typen macht sich auch in der Leuchtdauer bemerkbar und sie sind preislich im Gegensatz zu herkömmlichen Batterien unschlagbar.

    Danke für den ausführlichen Test

    Jens

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      René Werner geantwortet:
      9. Mai 2015 um 22:01

      Hallo Jens,
      erstmal möchte ich dir für dein tolles Feedback danken :-). Selbstverständlich gibt es mehr als 3 Marken. Wenn du durch die hiesigen Foren streifst, so triffst du hauptsächlich auf diese drei Hersteller.

      Die Fenix hat einen Sensor der die Energie gleichmäßig aus der Batterie zieht und womit die Leuchtleistung gleich bleibt. Leider ist genau dieser gleichmäßige Abbau der Energie der sichere Tod für jeden Akku. Deshalb solltest du hier auf normale Batterien setzen. Wenn du noch Fragen oder Anregungen hast sag immer bescheid.
      René

      Gefällt mir

    e sagte:
    14. Februar 2017 um 22:01

    tz5qzqzhq4hq

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    LED Taschenlampe Test sagte:
    14. Februar 2017 um 22:03

    Guter Testbericht. Fenix steht aus meiner Erfahrung trotz Herkunft China für wirklich gute Qualität.

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