JBL Voyager, der Bluetooth Speaker im Test

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Bereits seit einigen Wochen bin ich auf der Suche nach einem neuen Lautsprecher für meinen Schreibtisch. Bisher nutzte ich den Logitech Z515. Dieser Speaker ist nun bereits seit zwei Jahren im Einsatz und wird daher in Rente geschickt. In Frage sind bisher diverse Geräte von Teufel und Logitech (TXH) gekommen. Wichtig, das Gerät sollte einen „richtigen“ integrierten Subwoofer haben. Der Voyager bietet die Kombination von einen Subwoofer und einem mobilen Speaker. Perfekt. Deshalb habe ich mich genauer mit dem Voyager beschäftigt.

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JBL wirbt bereits auf der Verpackung mit dem Mutterkonzern Harman. Dieser baut bekanntlich sehr gute Audiogeräte und steht für hochwertigen Sound ein. Der Speaker kommt gut Verpackt. Im Lieferumfang enthalten sind:

  • die Quick-Start Anleitung
  • der Subwoofer (15 Watt)
  • der mobile Speaker (1000 mAh Lithium Polymer Akku & 2x 7 Watt))
  • das Netzteil, sowohl mit einem deutschen und einem englischen Adapter
  • ein USB 2.0 auf Micro-USB-Kabel (damit kann auch der kleinere Speaker geladen werden, ohne im Dock zu stecken)

Die Verarbeitung ist sehr gelungen, die Optik ist Geschmacksache. Der Durchmesser des Subwoofers liegt in etwa 1 zu 1 zu einem handelsüblichen Fußball. Eine gute Größe, ein Hingucker auf dem Schreibtisch und ich habe noch Platz beim Arbeiten.

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Das Gerät besteht aus 2 Teilen. Zum einen haben wir den Subwoofer. Dieser steht fest auf dem Schreibtisch und ist an das Stromnetz angeschlossen. Er funktioniert jedoch nur wenn der Speaker eingesetzt ist. Dieser Speaker hingegen arbeitet auch Mobil. Die Laufzeit beträgt dabei bis zu 4,5 Stunden.

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IMG_2260Verbunden wird die Geschichte via Bluetooth oder per 3,5mm Klinkenkabel, mit dem jeweiligen Medium zur Wiedergabe. Das Kabel ist übrigens nicht mit im Lieferumfang enthalten. Der Voyager funktioniert sowohl unter iOS als auch mit Android.

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Wie ich bereits oft gesagt habe, den Ton zu beschreiben ist eine heikele Geschichte. Bei meiner recht genreübergreifenden Playlist, möchte ich dem Voyager eine gute Note geben. Das mobile Teil ist natürlich nicht mit Systemen von Teufel oder THX zu vergleichen, da diese stur auf guten Ton ausgelegt sind und über einen Subwoofer verfügen. Als mobiler Speaker ist er aber einer der besten seiner Art. Im Betrieb mit Subwoofer musste ich schon sehr genau hinhören, um Differenzen zu anderen 2.1 Systemen zu erkennen. Bei Bassintensiven Liedern, würde ich mir vielleicht etwas mehr Stärke wünschen. Der Ton an sich ist aber klar, knackig und gut.

Zusätzlich zu den bereits genannten Funktionen, kann der Voyager (sofern er mit dem Smartphone gekoppelt ist) auch Anrufe annehmen. Das funktioniert sowohl im stationären-, als auch im mobilen- Modus sehr gut. Weiterhin verfügt der Subwoofer über einen USB- Ausgang zum Laden von Tablets, Smartphones usw. Der Ladezustand des mobilen Speakers wird über fünf kleine LED´s angezeigt. Das finde ich sehr praktisch.

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Eine Sache ist mir negativ aufgefallen. Das Netzteil gibt ein konsequentes und hochfrequentes brummen von sich. Daher sollte es nicht auf dem Schreibtisch liegen. Mich hat das jedenfalls mich wahnsinnig gemacht. Wenn das Netzteil unter dem Schreibtisch liegt, kann ich das Brummen hingegen nicht vernehmen.

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Wer also nicht nur am Schreibtisch sitzt, sondern auch in der Küche, im Garten oder im Park Musik hört, der ist mit dem Voyager gut beraten. Die Qualität ist keinesfalls ein Kompromiss zu anderen stationären Geräten um die 100,00 €. Auch mobil macht der Voyager eine sehr gute Figur. Besserer Sound ist sicherlich machbar, hier sollte aber mit einem Preis über 400,00 € gerechnet werden. Der JBL Voyager ist für rund 150,00 € zu erstehen.

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